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REISESUCHE

 
 

Uganda: Unberührte Wildnis Afrikas

Das große Affentheater: Abseits der Touristenströme zeigen wir Ihnen auf dieser sehr exklusiven Safari die schönsten noch unberührten Wildnisse in Uganda. Die saftig grüne Landschaft in den ...
Reisen zu fernen Zielen

Lichtbildvortrag Uganda

Datum: 25.01.2018    Uhrzeit: 18:30 Uhr    Dauer: ca. 90 Minuten    Wo: terranova / Martin-May-Str. 7 / 60594 Frankfurt am Main   ...
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25.01.2018

Berggorilla Spurensuche

Ich will Ihnen von meiner letzten Begegnung mit den Berggorillas an den Flanken des Albert Rifts berichten: Die Suche nach den sanften Riesen begann mit einer spannenden Wanderung durch die saftig grünen Regenwälder unweit des Äquators. Auch ohne die geringste Aussicht auf eine Begegnung mit Gorillas, wäre diese Wanderung für mich ein besonderes Erlebnis geworden. Doch ich muss gestehen, ich hatte aufgrund der Aussicht, eben doch einer Gorilla-Familie zu begegnen, dem Piepsen, Pfeifen und Hämmern der reichen Vogelwelt kaum Aufmerksamkeit geschenkt. Zu aufgeregt war ich während der gesamten Wanderung.

Zuerst entdeckten unsere Spurensucher einige Gorilla-Schlafnester des Vortages. Jeden Abend bauen sich alle Gorilla-Familienmitglieder neue Schlafgemächer aus Ästen und Blättern. Die Familie die wir suchten, bestand aus acht Erwachsenen und vier  Jungen. Von den Nestern aus folgten wir durch den dichten Wald den Spuren der Primaten…und dann war es, wie es die berühmte Gorilla Forscherin Dian Fossey in Ihrem Buch „Gorillas im Nebel“ so schön beschrieb:

„Geräusch kam vor Sicht, und vor dem Geräusch kam noch der Geruch in Form einer umwerfenden Mischung aus Moschusartigem Stall- und Menschenduft. Plötzlich war die Luft erfüllt von einer Reihe schriller Schreie, gefolgt von dem rhythmischen Ronda scharfer Pok-pok Brustgetrommels eines männlichen Silberrückens, der von einer Pflanzenmauer verdeckt war“.

In den 60er Jahren konnten weder Dian Fossey noch die Gorillas ahnen, was als nächstes passieren würde. Wir hingegen wurden von einem erfahrenen Ranger schon vor der Begegnung bestens vorbereitet. Auch die besuchte Gorillafamilie war an friedliche menschliche Wanderer gewöhnt. So zeigte der mächtige Silberrücken mit nur wenigen Trommelbewegungen, dass er eindeutig der stärkste Mann im Walde war. Anschließend widmete sich die ganze Familie wieder den alltäglichen Dingen eines Gorilla-Alltags. Es wurde geklettert, geschmust, gespielt und natürlich gefuttert.

Die acht Wanderer am Rande der Familie wurden bei allen Tätigkeiten ohne weiteres Getrommel als friedliche Beobachter geduldet. Ganz besonders schön war es, die Kleinen zu beobachten. Wie sie zunächst auf ihren noch ganz kleinen Oberkörper trommelten, dann die Lippen zusammen stutzen und stolz nach links und rechts schauten. Und dann, wenn sie endlich die volle Aufmerksamkeit der Gorilla-Familie hatten, schwangen sie sich unbeholfen von Liane zu Liane.Die kurze Zeit, die ich gemeinsam mit sieben weiteren Wanderern bei den sanften Riesen verbringen durfte, wird mir unvergesslich bleiben.

Reisebericht von Frederik Pfältzer,
terranova Produktmanager


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